Seit August 2026 können in Agent 365 veröffentlichte Agenten als „Connected Agents" in Copilot auftreten — nach einmaliger Einrichtung durch das Entwicklungsteam.
Seit August 2026 können in Microsoft Agent 365 veröffentlichte KI-Agenten innerhalb von Microsoft 365 Copilot direkt von anderen Agenten beauftragt werden, sobald ein Entwicklungsteam diese Verbindung einmal eingerichtet hat. Für Unternehmen mit M365 heißt das: Multi-Agent-Workflows sind jetzt eine eingebaute Möglichkeit, nicht mehr Zukunftsmusik — und Governance wird zur zentralen Aufgabe.
Seit August 2026 können in Agent 365 veröffentlichte Agenten als „Connected Agents" in Copilot auftreten — nach einmaliger Einrichtung durch das Entwicklungsteam.
Über das offene Agent2Agent-Protokoll delegieren Agenten Aufgaben, Kontext und Ergebnisse direkt untereinander, statt nur klassische Programmierschnittstellen aufzurufen.
Agent 365 wird zur zentralen Stelle, an der geregelt wird, welcher Agent mit welchem anderen sprechen darf.
Microsoft Agent 365 ist die zentrale Verwaltungsebene für KI-Agenten in Microsoft 365 — seit Mai 2026 selbst allgemein verfügbar. Dort behalten Admin-Teams den Überblick, welche Agenten im Unternehmen laufen, wer sie einsetzen darf und welche Sicherheits- und Compliance-Vorgaben für sie gelten, unabhängig davon, ob sie mit Microsoft-eigenen Werkzeugen, Open-Source-Frameworks oder Drittanbieter-Plattformen gebaut wurden.
Neu seit August 2026: Agenten, die in Agent 365 veröffentlicht sind, können jetzt zusätzlich als sogenannte „Connected Agents" innerhalb von Copilot auftreten — also von anderen Agenten direkt beauftragt werden, ohne dass jemand manuell zwischen Werkzeugen wechselt. Voraussetzung dafür ist, dass der jeweilige Agent das Agent2Agent-Protokoll unterstützt.
Bislang haben Agenten meist klassische Programmierschnittstellen (APIs) angesprochen: feste Befehle, feste Antwortformate. Das Agent2Agent-Protokoll geht einen Schritt weiter — Agenten können darüber ganze Aufgaben, den dazugehörigen Kontext und die Ergebnisse direkt an andere Agenten übergeben, ähnlich wie ein Mensch eine Aufgabe an ein Teammitglied delegiert. Damit das funktioniert, muss zunächst jemand aus dem eigenen Entwicklungsteam den gewünschten Agent-365-Agenten an den selbst gebauten Agenten anbinden: In dessen Konfigurationsdatei, dem sogenannten Manifest, wird festgelegt, mit welchen anderen Agenten zusammengearbeitet werden darf. Erst danach übernimmt Copilot zur Laufzeit automatisch die Vermittlung zwischen beiden. Für die Nutzer:innen bleibt der Austausch sichtbar, die Auswahl des richtigen Agenten übernimmt aber das System.
Praktisch bedeutet das: Ein Agent, der in Teams eine Anfrage entgegennimmt, kann automatisch einen zweiten Agenten hinzuziehen, der auf SharePoint-Dokumente zugreift, und dessen Ergebnis wieder in die ursprüngliche Aufgabe einfließen lassen — ohne dass jemand diese Kette von Hand zusammenklicken muss.
Aus unserer Sicht verschiebt sich mit dieser Neuerung eine wichtige Frage: Bisher ging es vor allem darum, welche einzelnen Agenten ein Unternehmen einsetzt. Jetzt kommt dazu, welcher Agent welchen anderen beauftragen darf — gerade weil A2A ein offener Standard ist und Agenten damit potenziell auch über Team- und Anbietergrenzen hinweg miteinander sprechen können. Wer M365 einsetzt, sollte deshalb nicht davon ausgehen, dass diese Verknüpfung automatisch sinnvoll eingeschränkt ist, sondern die Freigaben in Agent 365 aktiv prüfen: Welche Agenten sind veröffentlicht, welche dürfen als Connected Agent auftreten, und welche Daten fließen dabei zwischen ihnen.
Sie wissen nicht genau, welche Agenten in Ihrem Microsoft-365-Tenant heute schon miteinander sprechen dürfen? Wir schauen uns Ihre Agent-365-Freigaben gern gemeinsam mit Ihnen an.
Der KI-Lagebericht von kiventro: Einordnung statt Hype, direkt aus unserer Projektarbeit.
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